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Die letzten Tage brechen an

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Am Montag, unseren nunmehr 30. Wandertag, stehen wir zeitig auf. Wir trinken nur einen Kaffee und sind dann in den Startlöchern, denn unser Farmer steht um 7:30 Uhr vor der Tür. Holger fragt ihn aus und so erfahren wir, dass er Oliven und Kiwi anbaut. Sein Jahresernte sind etwas 100 Tonnen Kiwis, die zu 80% in den Export gehen. Er arbeitet mit neuster Technik von zu Hause aus, alles läuft Computergesteuert. Den meisten Aufwand erfordert die Bürokratie. Zu Stoßzeiten ( verschneiden, ernten) beschäftigt er 10-15 Leute, meist Albaner. Er steht 6 Uhr morgens auf und ist spätestens 12 Uhr fertig. Jetzt verstehe ich, wieso die griechischen Männer soviel in den Bars sitzen können. Ich stelle mir vor, was die deutschen Bauern dazu sagen würden, die doch so viel mehr ackern. Er fährt uns nach Diomidis, weil wir dadurch die Etappe, die wieder durch völlig offenes Gelände führt, um 3 Kilometer verkürzen. Aus dem Ort geht es in die Weite der Ebene und wir ziehen an den Bergen in der Ferne vorbei. ...