Bye, Bye

Unsere letzte gemeinsame Etappe ging von Dunafalva nach Mohac und war nicht so lang. Allerdings haben wir den Damm abgewählt und sind durch die Felder gelaufen, denn dort gibt es ab und an ein wenig Schatten und bei den Häusern auch eine Wasserpumpe. 

Unsere erste Pause machen wir auf einem Hochstand und der Rosé- Spritzer hat noch Trinktemperatur. Ein Hase sitzt tatsächlich in der Nähe und ist sich der hier möglichen Gefahr nicht bewusst.



Das Thermometer zeigt 10 Uhr schon 32°C und wir wässern unsere Kopfbedeckung, damit wir keinen Sonnenstich bekommen. Unser mitgeführtes Wasser ist schnell Teewasser, der Temperatur nach. Doch zum Glück finden wir eine Wasserpumpe an einer kleinen Kirche.



Wir sind schon Mittags an der Fähre und setzen nach Mohac über.



Allerdings halten wir uns nicht weiter auf, sondern laufen zum Busbahnhof. Wir wollen nach Pécs fahren, da Holger von da am Freitag zurück nach Budapest muss. Die Busfahrt ist angenehm und wir laufen durch die Stadt zum Hotel.





Nach dem Einchecken begeben wir uns auf Entdeckungsreise. Die Stadt gefällt uns gut und wir wundern uns über die vielen, jungen Deutschen, bis uns die Idee wird, dass Pécs eine Uni hat: Hier kann man Medizin und Zahnmedizin studieren. Jetzt ist alles klar. 








Für Besichtigungen ist es schön zu spät, da alles 17 Uhr schließt. Doch bummeln ist auch schön. Abends gehen wir in den Balkangrill und lassen es uns schmecken.





Holger probiert noch "Palinka", damit er wirklich in Ungarn war. Sein Geschmack ist es nicht und ich finde, zum Desinfizieren ist er okay.🫢

Heute frühstücken wir gemeinsam gemütlich und mir ist ein bisschen flau ums Herz. Die letzten gemeinsamen Stunden brechen an. 
Zuerst gehen wir zum Bahnhof, damit Holger sich ein Ticket besorgen kann. Dieser ist kolossal.





Wir laufen zur Moschee/ katholischen Kirche und besichtigen diese. Dabei erfahren wir, dass die Basilika heute geschlossen ist. 




Die Orgel würde 1942 von Jozsef Angster mit 2900 Pfeifen erbaut. Ein riesiges Instrument.

Nachher setzten wir uns in ein Café und laufen dann zur Kathedrale und schauen von draußen und drum herum. Auf dem Weg dahin entdecke ich, dass die Ungarn Schlösser lieben. 

        



                 Das letzte Selfie zu zweit.


                 Der alte Jakobus.

Im Hotel packt Holger seinen Rucksack. Ich gebe ihn noch ein paar lange Sachen von mir mit, denn es wird jetzt immer heißer. Dann tauschen wir noch die Schuhe ( zum Glück haben wir dieselbe Größe in den Wanderschuhen). Mein Profil ist ziemlich runter und innen gehen sie auch schon kaputt. Holger hat seine in den zwei Wochen eingelaufen.😃



Ich bringe ihn zum Bahnhof, der Zug kommt, er steigt ein und ich bin traurig, dass die schönen Tage so schnell vorbei gegangen sind.


Er fährt nach Hause und ich morgen zurück nach Mohac, um dem JW weiter zu folgen.


Kommentare

  1. A hallo Bruni, das ist ja ein wenig traurig wieder alleine laufen 😞. Ich habe auch den Eindruck, du bist viel allein auf der Strecke , anders wie auf dem Jakobsweg.
    Ich drücke dir die Daumen, dass dein weiterer Weg unbeschwert weiter geht.
    Mit selbst gebrannten Palinka hab ich auch so meine Erfahrungen.
    Nächste Woche ist wieder Via Thea und die Vorbereitungen sind im vollen Gange. Brunnen ohne Axel.
    Dir liebe Bruni alles Gute weiterhin.🙏🙏🙏 L.G. v. Regina

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